Von der Faszination des Fliegens

Dezember 2, 2006

Ihr habt es wahrscheinlich längst bemerkt: Ich bin nicht der ingenieurmässig ausgerichtete Pilot, sondern – wenn man das so sagen kann – der eher philosophisch orientierte Freizeitflieger. Ich bin voll und ganz dem vergnüglichen und gefühlsmässigen Fliegen zugewandt – und das schon seit Jahrzehnten, seit ich zum ersten Mal in einem Flugzeugcockpit sass.

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Gebirgsflug-Fantasien

November 30, 2006

Als ich die fantastischen Fotos eines Kollegen von seinen Gletscherlandungen sah, war ich nur noch total fasziniert. Obwohl ich regelmässig mit dem Motorsegler im Hochgebirge herumkurve (aber nicht auf Gletschern landen kann und darf) ist die Gletscherfliegerei immer noch ein weitgehend weisser Fleck auf meiner Erlebniskarte. Die Berge, der Schnee, der strahlend blaue Himmel und dazwischen ein kleines Piperlein, das irgendwie geradezu verloren in der Landschaft wirkt, aber wie gemalt genau dorthin passt. Ein Farbtupfer in einer unberührten Gebirgslandschaft, deren Ruhe und Einsamkeit geradezu von den Farbbildern auf den Betrachter überspringt.

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Rotax-Falke – Super Dimona (Teil 2)

November 27, 2006

Nachdem ich im ersten Teil meines Vergleiches meine Eindrücke vom modernisierten Scheibe SF 25 C – Falken mit Rotax-Motor geschildert hatte, kommen wir jetzt zum zweiten Favoriten – dem Touren Motorsegler „Super-Dimona“.

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Im Vergleich: Rotax-Falke und Super-Dimona

November 26, 2006

Eines gleich zu Beginn meines „Testberichtes“. Beide Typen fliege ich sehr gerne. Den neuen Rotax-Falken und die Bugrad „Super-Dimona“. Und doch gibt es bei beiden modernen Touren-Motorseglern Vorteile und Nachteile. Diese sind aber nie so gravierend, dass man den einen Flieger gegenüber dem anderen unbedingt bevorzugen müsste.

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Falkenstunde – Checkflug…

November 25, 2006

Alle Jahre wieder, kommt das Chri………….. nein – kommt der obligatorische Checkflug mit dem Herrn Lehrer. Dieser dient dazu, fliegerischen Rost nebst störenden Ecken und Kanten am vorübergehend zum Schüler degradierten, über jeden Selbstzweifel erhabenen Piloteur zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Es ist die zwar ungeliebte, aber für die aviatische Sicherheit sehr nützliche Schwitzstunde, in der man unter den wachsamen Augen des Instruktors alles genau so machen sollte, wie es gemacht werden muss. Und das ist oft etwas mühsam, da man dann immer das Gefühl hat, eine mit dem Rohrstock übergebraten zu bekommen, wenn etwas schief läuft. Die Jungen kennen dieses Gefühl ja nicht mehr – aber bei uns Aelteren wurde dieser Brauch in der Grundschule noch intensiv gepflegt.

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Das Fahrwerkrätsel der DC 3

November 22, 2006

Schon zu Jugendzeiten war mir die DC 3 (Militärversion C 47 „Dakota“) ein vertrauter Anblick. Wenn die grün-grauen oder auch aluminiumglänzenden gemütlichen Brummer mit dem weissen Stern der US Airforce an den Rumpfseiten und unter den Tragflächen hoch über mir gemütlich dahin brummten, entstand ein gewaltiger Anflug von Fernweh. Was hätte ich damals dafür gegeben, in ihrem Rumpf Platz nehmen zu dürfen.

Und als ich mich an einem Sommertag ca. 50 Kilometer südwestlich von München an einem abgelegenen Badesee aalte, ertönte plötzlich das typische Motorengeräusch von Pratt & Whitney Doppelsternmotoren. Kurz darauf tauchte in einigen hundert Metern Höhe eine silberglänzende DC 3 mit rotem Seitenleitwerk und weissem Kreuz auf. Sofort war klar: Ein Flieger der Swissair, wahrscheinlich unterwegs von Zürich nach München. Die Schweiz war mir damals ferner als heute Afrika oder Südamerika. Wie hatte ich die Passagiere und natürlich ganz besonders die Piloten damals beneidet!

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Sex im Flugzeug – ja geht’s noch?

November 22, 2006

Was lese ich da gerade auf der Bluewin-Titelseite? Jackson – Sex im Flugzeug! Da frage ich mich wirklich – ja wie denn noch………?

Früher noch im trauten Bett – war’s im Auto dann ganz nett,
auf des Berges hohem Gipfel – getarnt in einem Tannenwipfel,
in der Erde tiefer Höhle – vorm Kamin in grosser Wöhle -
unter einem Küchentisch – in der Brandung laut Gezisch -
am weiten sonnig Urlaubsstrand – draussen einsam auf dem Land -
auch in der Bahn, hat man gehört, hat sich mancher nicht gestört -
und nun – wen wundert es noch sehr – reicht das alles schon nicht mehr -
da bumst doch diese lüster’n Biene – in einer Airline-Druckkabine -
nein, nicht diskret auf der Toilette – auf ihrem Platz sagt die Kokette -
kommt dann noch der Kapitän – muss er wohl zur Seite seh’n -
da werden alle guten Sitten – im wahrsten Sinn kaputt geritten!

Ein Graureiher stellt sich stur…

November 19, 2006

Gestern Samstag, gab sich nochmals mitten im November ein verspäteter Frühlingstag ein Stelldichein. Ich fahre zum Flugplatz, hole die Super-Dimona aus dem Hangar und los gehts. Im Süden ist alles ziemlich dicht. Dunkle Wolken verhüllen die Berge. Aber im Unterland scheint die Sonne und so fliege ich zuerst zum Hallwiler See, kurve dort ein wenig herum und nehme dann Kurs auf den unteren Zürichsee. Am tiefsten Einschnitt südlich des Uetliberges überquere ich den Albiskamm und zirkuliere eine ganze Weile über Wollishofen, Thalwil, Rüschlikon sowie dem westlichen Seeufer. Es ist zeitweise ziemlich turbulent – aber so bleibt man in Form. Dann habe ich genug und überquere den Albiskamm wieder in westliche Richtung.

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Zuverlässigkeitsüberprüfung in der BRD – absolut untolerierbar!

November 17, 2006

Normalerweise ist es immer etwa sehr Erfreuliches, wenn mein monatlich erscheinendes Luftfahrtmagazin im Briefkasten steckt. Dann liege ich abends lange ausgestreckt auf dem Sofa und lese genussvoll die meist sehr interessanten Beiträge. Diesmal wich die Freude allerdings blanker Wut, als ich einen Artikel über die Zuverlässigkeitsprüfung für Privatpiloten in der Bundesrepublik Deutschland zur Kenntnis nehmen musste.

Es geht darum, dass neuerdings alle Privatpiloten auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüft werden, ob sie nicht potentielle Terroristen seien, die ihr Sportgerät oder berufliches Beförderungsmittel als Waffe gebrauchen könnten.

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Schubumkehr – wie funktioniert das?

November 14, 2006

Sie gehört bei der Landung eines Jets dazu, wie das Amen in der Kirche: Die Schubumkehr. Kaum berührt das Hauptfahrwerk den Boden, fahren die Spoiler aus und dann donnern die Triebwerke los, als würde wieder durchgestartet. Wenn man dann die kraftvolle Verzögerung spürt und sich der Jet wie ein nass gewordener Hund schüttelt, wird klar: Das ist die Schubumkehr!

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